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12.05.2010 Bericht Indische Zwergkämpfer Schausaison 2009

Hier nun der Bericht des Zuchtwarts für Indische Zwergkämpfer Michael Kahre für die Schausaison 2009

 

 

Indische Zwergkämpfer auf den Bundesschauen und HSS 2009
 
Die erste Großschau in 2009, die Deutsche Junggeflügelschau in Hannover
 
4 Aussteller zeigten feine Tiere in fasanenbraun die in Form, Figur, richtiger Augenfarbe und Größe überzeugten. Je hv für Steinmeier auf 1,0 sowie Eulitz auf 0,1.
 
2,3 in weiss-fasanenbraun sowie 1,1 in weiss.
 
Die Blau-fasanenbraunen 2,2 von Hoffmann konnten nur in Farbe und Zeichnung überzeugen. Die Form erinnerte mehr an den Landhuhntyp.
 
Nun zur 43. Hauptsonderschau unseres Zwergkämpfer Clubs vom 14.11. bis 15.11.2009 in Neuenkirchen. Wir waren ja schon zum zweiten Mal bei Zuchtfreund Albert Engbers zu Gast. Eine prima Ausstellungshalle und Organisation. Die Schau wurde zu Ehren unserer verstorbenen Zuchtfreunde Alfons Kröger und Karl Keil ausgerichtet.
Die Ausstellung war eine Werbung für unsere Zwergkämpfer. Danke an alle Helfer und die Ausstellungsleitung für die geleistete Arbeit.
 
77 Indische Zwergkämpfer in allen 4 anerkannten Farben waren nicht so stark vertreten wie im Vorjahr. Ich habe hier die Zuchtfreunde aus dem Osten vermisst. Der Ausstellungsort liegt nicht für alle zentral. Um eine einheitliche Bewertung zu gewährleisten, habe ich mich mit dem eingesetzten Sonderrichter über Bewertungsschwerpunkte für den nächsten Tag abgesprochen. Diskussionen über die Spitzentiere wird es immer geben, die dann am Sonntag bei einer Tierbesprechung an den Käfigen noch einmal aufgegriffen wurden. Ich denke, dass ist der richtige Weg, um unsere Zuchtziele zu erreichen.
 
18,31 Fasanenbraune ist die gleiche Meldezahl wie im Vorjahr. Bewertet von Sonderrichter Michael Hämmerle ( 7 Aussteller).
 
Bei den Hähnen sahen wir eine einheitliche Größe, die übergroßen Tiere sind verschwunden. Nur 3 mal g92 zeugt von einer prima Qualität. Feine kurze Köpfe, dreireihiger Erbsenkamm und die richtige Augenfarbe.
Der Spitzenhahn von Steinmeier zeigte alle Vorzüge (knappe Feder, breiter flacher Rücken, superstarke Knochen). Erhielt zu Recht das Zwergkämpferband.
 
Der gleiche Züchter stellte auch die beste 0,1 und wurde Clubmeister auf Indische Zwergkämpfer.
Die Hennen zeigten einheitliche Formen, satte Grundfarben. Eine ausgeglichene Kollektion. Hier gewannen die Tiere, die zum Bewertungstag auf den Punkt waren.
Die besten 0,1 zeigten Steinmeier, Haverkate, Halfmann und Kahre.
 
blau-fasenenbraun, 3,5, (2 Aussteller) Sonderrichter Kahre
Hier sahen wir klasse Tiere, die nicht nur farblich ins Auge stachen, kurze breite Hähne mit knapper Feder, feine Köpfe. Eine prima Kollektion von Arndt und Schneider. Weiter so!
 
weiss-fasanenbraun 7,9 (4 Aussteller), Sonderrichter Kahre
Die Jubilee Hähne hätte ich mir etwas fester in der Feder gewünscht. Teilweise auch noch knapper in Hals und Schwanzfedern. Sonst aber typische Formen mit prima Knochenstärke. Bei den 0,1 stellte Haverkate ein Musterbild einer Henne, die keinen Wunsch offen ließ. Verdienter Lohn war ein v und das Zwergkämpferband.
 
Leider war die Anzahl der weißen Inder, die ausgestellt wurden, etwas knapp ausgefallen. 1,3 ist für unsere Hauptschau ist etwas dürftig. Es fiel eine tolle 0,1 mit knapper Feder und einer super Augenfarbe auf, die mit hv herausgestellt wurde.
 
Nur eine Woche später fand die Deutsche Zwerghuhnschau in Köln statt.
Insgesamt wurden nur 12 Inder gemeldet.
6 Tiere in fasanenbraun von M.U. Röcker, der auf eine 0,1 hv Kölner Band erhielt (Deutscher Meister).6 Tiere in weiss-fasanenbraun von Rüdiger Kösters, der hv LVM auf eine tolle 0,1 errang.
 
Dann als letzte die Nationale Bundessiegerschau in Dortmund vom 9. bis 13. Dezember. Es wurden insgesamt 40 Indische Zwergkämpfer in allen vier anerkannten Farbschlägen gemeldet. Angefangen von 10,13 Fasanenbraunen, bei denen viele Käfige leer blieben. Irgendwie war hier der Saft raus. Es konnte kein Tier so richtig überzeugen. Dafür sahen wir tolle Tiere bei den Jubilee (Kösters, Rüppel) Bei den Weißen stand eine überragende 0,1, die verdient v Siegerband erhielt.
Hierzu meinen Glückwunsch.
 
Nun möchte ich noch ein paar Zeilen über die Vorbereitung der Zuchttiere auf die bevorstehende Zuchtzeit geben.
 
Keine Befruchtung – keine Eier!
 
Der Zuchtstamm muss entwurmt und gegen Kokzidien behandelt werden. Der Tierarzt kann da beratend zur Seite stehen. Ferner ist es wichtig, den Tieren den Tag zu verlängern. (5.00Uhr morgens bis 20.00 bzw. 21.00 Uhr abends) Der Hahn sollte dann 10 bis 14 Tage eher als die Hennen ins Licht gesetzt werden. Er benötigt etwas länger Zeit, bis die Befruchtung einsetzt. Die Fütterung des Stammes ist ein wichtiges Kriterium. Die Tiere dürfen auf keinen Fall zu fett sein. Hierbei habe ich die Erfahrung gemacht, den Stamm morgens mit gestutztem Hafer und abends mit Elterntierlegemehl zu füttern. Bei den Vitaminen setze ich persönlich auf natürliche Vitamine (z.B. Äpfel, rote Beete). Außerdem muss peinlichst genau auf die Sauberkeit im Stall geachtet werden, da Inder immer wieder Probleme mit Milben haben, sollten die Tiere regelmäßig kontrolliert werden.
Nur ein gesunder Inder kann optimal vererben und für Nachwuchs sorgen.
 
Ich wünsche eine gute Zucht und freue mich auf das Wiedersehen in Herford zur Sommertagung. Dort findet samstags gegen 16.00 Uhr für alle Inder-Züchter eine Tierbesprechung statt.
 
Bis dahin!
 
Michael Kahre, Zuchtwart
 
 
 
 

Written By: host
Date Posted: 5/12/2010
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